Sie kennen vielleicht aus eigener Erfahrung die Situation: Sie möchten eine Versicherung oder sonstige Vermögensanlage abschließen, die Argumente sprechen dafür, doch irgendetwas in Ihnen sträubt sich noch gegen die Unterschrift.

Das erlebt man auch bei anderen Business-Verhandlungen. Der Gesprächspartner ist eigentlich mit Ihren Vorschlägen einverstanden, aber er zögert noch mit der endgültigen Zustimmung. Was tun? Hier empfiehlt sich ein schlauer Schachzug: geben Sie dem Partner die Möglichkeit, Ihre Ideen als die seinen zu empfinden – umso rascher wird er einwilligen.

Das muss in der Diskussion sehr behutsam eingeleitet werden. So können Sie beispielsweise Ihre eigenen Ideen erneut einführen, aber mit dem Hinweis, eigentlich seien Sie nur durch Anmerkungen des Partners darauf gekommen.


Die Strategie dieser Idee besteht zum größten Teil aus taktischen Fragen, um sanfte und direkte Anweisungen in vorsichtige Fragen zu verpacken. Hierbei suchen wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern oder dem Team eine zielführende Lösung. Wenn Sie als Führungspersönlichkeit eine entscheidende Idee haben, dann führen Sie das Team in die richtige Richtung, damit alle gemeinsam diese Idee erarbeiten.

Die Angst vor der Wissensvermittlung

Ein zweiter Aspekt meines Ansatzes ist Ihnen als Führungspersönlichkeit die Angst vor der Offenlegung eigener Ideen vor der gesamten Firma zu nehmen. Wir hängen der unternehmerischen Weltspitze seit Jahren deutlich hinterher. Im Rahmen der Digitalisierung haben viele Unternehmen es leider versäumt die neuen Möglichkeiten für ihre Ziel zu nutzen. Der Umgang mit dem „Social Media“ sollte allen gezeigt haben, dass die Menschen sich nach dem Tausch von Wissen sehnen und Facebook, Instagram und Twitter zu einem großen Teil dafür und den Austausch von Meinungen genutzt wird.

Innerhalb eines Unternehmens kann diese Sehnsucht in Form eines Intranets gestillt werden. Sie können einen sicheren Bereich für alle Mitarbeiter schaffen, damit dort Erkenntnisse, Probleme, Ideen und Meinungen über die Arbeit des Unternehmens zu teilen. Die Installation eines solchen Systems dauert bei großen Unternehmen in der Regel viel Zeit, denn Benutzerrollen, Inhalte und Verhaltensregeln müssen aufgestellt werden, damit diese Infrastruktur für die Unternehmensziele hilfreich sein kann.

Vermitteln Sie als Führungspersönlichkeit Ihrer Belegschaft, dass sich kein Mitarbeiter durch das Teilen von Ideen ersetzbar und austauschbar macht. Machen Sie deutlich, dass genau das Gegenteil der Fall sein wird, denn als Vorgesetzter sollten Sie Mitarbeiter, die gute Ideen in das Unternehmen einbringen, fördern. Nehmen Sie diesen Mitarbeitern die Angst ihre Ideen zu teilen, denn ansonsten können diese Ideen nicht weiterentwickelt und weitergedacht werden.

Umgang mit Ideen

Der Umgang mit neuen Ideen in einem Unternehmen kann also aus verschiedenen Blickwinkeln optimiert werden. Nur mit Hilfe von professionellen Workshops und Seminaren können Sie die Struktur in Ihrem Unternehmen effektiver gestalten. Gerne zeige ich Ihnen genaue Maßnahmen und Strategien auf, damit in Zukunft keine Idee mehr auf der Strecke bleibt. Ich freue mich auf Ihren Kontakt.